Wir haben die Innovationen und Technologien, die Gesprächsoffenheit und den Willen für die Verkehrswende. Zu diesem Ergebnis kamen die Panelisten unseres BB-Energy Talk zum Berliner Mobilitätskonzept.

Am 20. September trafen sich die Vertreter der Berliner Verkehrs- und Energiewende und diskutierten mit Stefan Tidow, Staatssekretär in der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz Berlin, auf unserem BB-Energy Talk das Berliner Mobilitätsgesetz, neue Technologien und die Schnittstellen der Sektoren.

In seiner Keynote stellte Staatssekretär Tidow die Inhalte des Gesetzes vor, die Berlin zu einer sicheren, komfortablen und klimagerechten Stadt machen sollen. Das Berliner Mobilitätsgesetz ist bundesweit das erste seiner Art. In der aktuellen Fassung bestehen Schnittstellen zum Energiebereich vor allem bei den Themen Umstellung des ÖPNV auf E-Mobilität sowie allgemein bei der Frage nach der Verteilung des öffentlichen Raums. Im kommenden Jahr soll das Gesetz zudem um den Teil Intelligente Mobilität (Carsharing, autonom fahrende Autos, Digitalisierung etc.) ergänzt werden.

Auf der anschließenden Podiumsdiskussion betont Dr. Kathrin Goldammer, Geschäftsführerin des Reiner Lemoine Instuitut, dass Berlin exzellente Voraussetzungen für e-mobility und digitale Angebote für die Verkehrswende hat. Wie im Energiesektor ermöglicht Digitalisierung auch im Bereich Mobilität viele neue innovative Geschäftsmodelle. Roland Werner Head of Government Affairs & Policy beim Mobilitätsdienstleister Uber stellt in dem Zusammenhang Ubers Vision und Geschäftsmodell für die Mobilität der Zukunft vor, die eine effiziente Verzahnung von geteilten Fahrten und dem öffentlichen Verkehrssektor vorsieht. Auch bei ubitricity wird Digitalisierung großgeschrieben. Dr. Frank Pawlitschek, ubitricity Gründer und neuer Präsident des BEN, betont jedoch, was es für die Verkehrs- und Energiewende braucht, ist politischer Mut, Dinge im Kleinen zu probieren. Die Technologien sind vorhanden. Technologieoffenheit bei der Verkehrswende ebenso wie bei der Energiewende wünscht sich auch Matthias Trunk, Vertriebsvorstand der GASAG.