Berliner Stadtwerke rüsten Landesimmobilien mit Solaranlagen aus

Die Leitstelle der Berliner Feuerwehr in Charlottenburg-Nord versorgt sich künftig mit eigenem Ökostrom vom Dach. Die Photovoltaikanlage, die von den Berliner Stadtwerken im Auftrag der Berliner Immobilienmanagement (BIM) GmbH installiert wurde, hat eine Größe von 850 Quadratmetern und produziert jährlich rund 87.000 Kilowattstunden nachhaltigen Strom. Das entspricht dem jährlichen Verbrauch von 51 Haushalten. Die Solaranlage auf dem Feuerwehrdach in Siemensstadt ist eine von 28 Anlagen, die die Berliner Stadtwerke GmbH bisher auf landeseigenen Immobilien errichtet haben.

Hans-Joachim Schlüter, Bereichsleiter Property Management der BIM, freut sich über die vielen positiven Aspekte des Projekts: „Ein gutes Beispiel für die Kooperation landeseigener Unternehmen für den Berliner Klimaschutz: Die Stadtwerke finanzieren und bauen, wir pachten und entlasten so, durch den selbst erzeugten und verbrauchten Solarstrom, kostengünstig die Stromnetze. Damit werden nicht nur die Klimaschutzziele der BIM erfüllt, sondern ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zur klimaneutralen Stadt Berlin 2050 gesetzt.“

So groß wie sechs Fußballfelder und Strom für 2.000 Berliner Haushalte

Die vielen elektrischen Geräte der Feuerwehr, die sich in den Einsatzwagen befinden, können jetzt zwischen den Einsätzen ans Stromnetz gekoppelt und mit 100 Prozent Sonnenenergie versorgt werden. 99,9 Prozent des Solarstroms vom Dach nutzt die Feuerwehr selbst, sagt Per Kleist, Branddirektor der Berliner Feuerwehr.

Die Anlage der Berliner Feuerwehr in Charlottenburg-Nord vermeidet rund 50 Tonnen CO2 pro Jahr. Insgesamt haben die 28 Solaranlagen auf Landes­immobilien eine Fläche von 40.000 Quadratmetern – das ist etwa so groß wie sechs Fußballfelder. Insgesamt erzeugen die Photovoltaikanlagen über 4 Mio. kWh sauberen Strom und sparen jährlich 2.300 Tonnen CO2 – ein wesentlicher Beitrag zur Verbesserung der Berliner Klimabilanz.

Weitere Informationen direkt bei den Berliner Stadtwerken.

Foto: Mathias Völzke/Berliner Stadtwerke

Foto: Berliner Stadtwerke