Es ist bekannt, dass Startups fast immer auf der Suche nach frischem Kapital sind. Aber auch der Bedarf nach Partnerschaften mit Unternehmen und der hiermit verbundenen Möglichkeit, gemeinsame Pilotprojekte zu realisieren, ist hoch. Dabei überrascht es etwas, dass nur ca. 40 % der Mittelständler auch tatsächlich mit Gründerinnen und Gründern zusammenarbeiten. Der Anteil größerer Konzerne (ab 500 Mitarbeiter*innen) die mit Startups kooperieren beträgt nach einer Untersuchung der Bitkom aus 2018 hingegen über 60 %.

Gemeinsam mit unserem Mitglied, der Wista Management GmbH, haben wir diese Diskrepanz zum Anlass genommen, am 06. Juni eine Taskforce zu dem Thema durchzuführen. Das Ziel war es, die anwesenden Unternehmensvertreter*innen für die Thematik zu sensibilisieren und Ansatzpunkte aufzuzeigen, wie man sich als Mittelständler richtig für eine erste Zusammenarbeit mit Startups aufstellen kann.

Nach der Eröffnung durch den BEN konnte Dr. Oliver von Quast Einblicke in seine Erfahrungen zu möglichen Fallstricken sowie positiven Beispielen geben. Aus seiner Sicht sind es häufig die Mittelständler, die im Rahmen einer Zusammenarbeit  Coaching und Beratung benötigen. Wichtige Themen hierbei sind die aktive Unterstützung durch die Geschäftsführung, das Definieren von realistischen Zielen, sowie die frühzeitige Erkenntnis, dass Projekte auch scheitern können.

Im Anschluss an die angeregten Diskussionen nutzten die Teilnehmenden noch die Möglichkeit, bei einem Frühstückssnack weitere Meinungen und Erfahrungen zum Thema auszutauschen.

Vielen Dank an alle Beteiligten für die aktive Teilnahme!